Wie Lernen wirklich entsteht
Warum funktioniert Lernen manchmal erstaunlich gut – und manchmal überhaupt nicht?
Vielleicht kennst du Situationen wie diese:
Du erklärst etwas und dein Gegenüber versteht etwas völlig anders.
Du lernst lange, aber das Wissen bleibt nicht hängen.
Ein Thema wird plötzlich klar, obwohl sich der Inhalt gar nicht verändert hat.
Solche Erfahrungen haben mich viele Jahre beschäftigt.
Im Unterricht, in Fortbildungen und im Alltag.
Dabei wurde mir eine zentrale Sache klar:
👉 Lernprobleme entstehen oft nicht am Inhalt.
👉 Sie entstehen daran, wie Denken im Lernprozess organisiert ist.
Denken ist ein Prozess
Im Denken passiert ständig Bewegung.
Gedanken arbeiten zum Beispiel durch:
• wahrnehmen
• vergleichen
• verknüpfen
• strukturieren
• hinterfragen
• entscheiden
• übertragen
Diese Prozesse nenne ich Denkbewegungen.
Sie bestimmen,
wie wir verstehen,
wie wir Entscheidungen treffen
und wie wir lernen.
Wann wirkliches Verstehen entsteht
Eine Denkbewegung spielt dabei eine besondere Rolle:
👉 Verknüpfen.
In dem Moment, in dem neue Informationen mit eigenen Erfahrungen,
Wissen oder Emotionen verbunden werden, entsteht Bedeutung.
Bestimmt kennst du diesen Moment:
„Ach so… jetzt verstehe ich es wirklich.“
Ohne solche Verknüpfungen bleibt Wissen oft oberflächlich.
Mit Verknüpfungen kann Lernen nachhaltig werden.
Die Denkbewegungsanalyse
Die Denkbewegungsanalyse beschreibt Lernen auf drei Ebenen:
Denkmuster
Typische Denkzugänge – also Wege, wie Menschen an Themen herangehen.
Denkbewegungen
Die konkreten kognitiven Prozesse, die im Denken stattfinden.
Lernarchitektur
Die Gestaltung von Lernprozessen, die Denkbewegungen ermöglicht oder blockiert.
Diese Ebenen wirken zusammen
und bestimmen, wie Lernen tatsächlich abläuft.
👉 Mehr über das Modell
Warum das heute wichtiger ist denn je
In einer Zeit, in der Wissen jederzeit verfügbar ist und künstliche Intelligenz Inhalte erklären kann, wird eine Fähigkeit entscheidend:
👉 eigenes Denken bewegen zu können.
Es geht nicht mehr darum, Informationen zu sammeln die dann über die Entwicklung einer Person entscheiden.
Es geht um die Fähigkeit, Informationen zu verknüpfen, zu hinterfragen und in Handeln zu übertragen.
Genau hier setzt die Denkbewegungsanalyse an.
Wie arbeitet dein Denken?
Der DBA-Test gibt dir erste Hinweise darauf,
• welche Denkmuster dein Denken prägen
• welche Denkbewegungen dir leichtfallen
• wo dein Denken Entwicklungspotenzial hat
Viele Menschen erleben dabei überraschende Erkenntnisse über Lernen, Arbeit und Alltag.
👉 Du möchtest dein eigenes Denken besser verstehen?
