Begegnungsraum – über mich

Mich beschäftigt seit vielen Jahren eine einfache Frage:
Warum funktioniert Lernen manchmal erstaunlich gut – und manchmal überhaupt nicht?

Aus dieser Frage heraus ist meine Arbeit als Lernarchitektin entstanden.
Ich entwickle Lernprozesse, in denen Denken wirklich in Bewegung kommt – und begleite andere dabei, solche Prozesse selbst zu gestalten.

Meine eigene Bildungsreise

Mein Weg in die Bildungsarbeit war alles andere als geradlinig.
Ich startete mit einer Hauptschulempfehlung, wiederholte die 8. Klasse der Realschule und schaffte den Abschluss nur knapp.

Nach einer Ausbildung zur Bürokauffrau holte ich das Abitur nach, schrieb nebenbei für die Lokalzeitung und schloss später mein Lehramtsstudium mit der Note 1,6 ab.

Diese Erfahrungen haben meinen Blick auf Lernen nachhaltig geprägt.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie sehr Motivation, Selbstwirksamkeit und eine passende Lernumgebung darüber entscheiden können, ob Entwicklung gelingt.

Erfahrung aus Schule und Erwachsenenbildung

In meiner Arbeit als Lehrerin an verschiedenen Gemeinschaftsschulen, unter anderem an einer Hamburger Brennpunktschule, sowie in der Erwachsenenbildung habe ich immer wieder erlebt, warum Lernprozesse scheitern.

Das liegt seltener am Inhalt, sondern eher daran, dass Lernende keine tragfähige Verbindung zwischen Theorie und Praxis herstellen können.

Diese Beobachtung wurde zum Ausgangspunkt meiner heutigen Arbeit.
Ich gestalte Lernprozesse so, dass Inhalte nicht nur vermittelt, sondern erlebt, reflektiert und in die eigene Praxis übertragen werden können.

Mein Ansatz

In meinen Fortbildungen verbinde ich pädagogische und didaktische Perspektiven mit Elementen aus Kreativität, Körperwahrnehmung, Reflexion und systemischem Denken.

Lernen entsteht für mich nicht durch reine Erklärung.
Es entsteht, wenn Menschen selbst Denkbewegungen durchlaufen, eigene Verknüpfungen herstellen und neue Perspektiven entwickeln.

Ich begleite diesen Prozess als Lernarchitektin:
strukturierend, fordernd und zugleich aufmerksam für die Dynamik von Gruppen und individuellen Lernwegen.

Die Denkbewegungsanalyse

Aus meiner praktischen Arbeit heraus ist die Denkbewegungsanalyse (DBA) entstanden.
Sie macht sichtbar, wie Denken organisiert ist, welche Denkzugänge Menschen bevorzugen und welche Bedingungen Lernen fördern oder blockieren können.

Die DBA ist für mich ein Modell zur Erklärung von Denk- und Lernprozessen, ein Diagnoseinstrument für unterschiedliche Denkprofile und eine Grundlage für die bewusste Gestaltung von Lernarchitektur.

Wofür ich arbeite

Seit fast 20 Jahren begleite ich Menschen in Lern- und Entwicklungsprozessen – als Lehrerin, Therapeutin und Konzeptentwicklerin.

Ich arbeite mit Pädagog:innen, Coaches, Berater:innen und Organisationen – überall dort, wo Wissen wirksam werden soll.

Mein Fokus liegt immer auf der Perspektive der Lernenden.
Denn tragfähige Lernprozesse entstehen nicht durch Informationsfülle, sondern durch Resonanz, Klarheit und klug gestaltete Lernwege.

Persönlich

Ich lebe mit meinem Mann und unseren zwei Kindern nahe der Ostsee im Norden Deutschlands.
Der Blick aufs Meer erinnert mich daran, dass Entwicklung Zeit, Raum und Bewegung braucht.


Kurzprofil

  • Spezialistin für Lernarchitektur und Reflexionsprozesse
  • Lehrerin für Deutsch, Sprachliche Bildung und Kunst
  • Kunst- und Kreativitätstherapeutin
  • Entwicklerin der Denkbewegungsanalyse (DBA)
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