Du hast Wissen, Erfahrung oder ein Thema, das du gerne an andere weitergeben möchtest – vielleicht als Workshop, Kurs, Retreat, Gruppenangebot oder 1:1-Format. Aber wie wird daraus ein Angebot, das nicht nur gut klingt, sondern auch sinnvoll aufgebaut ist und sich in der Praxis halten lässt?
In meiner 1:1-Begleitung entwickeln wir dein Format Schritt für Schritt. Du kannst dort einsteigen, wo du gerade stehst. Die einzelnen Bausteine bauen aufeinander auf, können aber auch unabhängig voneinander genutzt werden.
Baustein 1 – Von der Idee zum tragfähigen Format
Vielleicht hast du schon eine ziemlich konkrete Idee. Vielleicht weißt du bisher auch nur: Da ist etwas, das ich gerne weitergeben möchte.
Wir schauen gemeinsam darauf, was du mitbringst, für wen du etwas entwickeln möchtest und was du mit deiner Arbeit für diese Menschen ermöglichen willst. Daraus entsteht nach und nach eine konkrete Richtung: Welches Format passt zu deinem Anliegen? Was ist darin realistisch erreichbar? Und trägt diese Idee auch in der Praxis?
Dabei geht es nicht nur um Inhalt. Wir schauen auch auf zeitlichen und organisatorischen Aufwand, mögliche Kosten, Rahmenbedingungen und die Frage, ob das gewählte Format zu dir und deiner Zielgruppe passt.
Am Ende steht eine tragfähige Ausgangsentscheidung: Du weißt, was du für wen entwickeln möchtest, in welcher Form und mit welchem konkreten Ziel.
Baustein 2 – Lernarchitektur: Aus deiner Idee wird ein stimmiger Prozess
Jetzt bauen wir den Weg, den deine Teilnehmenden tatsächlich gehen sollen.
Ausgangspunkt sind dabei immer die Menschen, für die du dein Format entwickelst: Wo stehen sie, wenn sie zu dir kommen? Was bringen sie mit? Was brauchen sie, damit sie sich auf den Prozess einlassen können? Dazu gehören auch ein wertschätzender Rahmen, Orientierung, Sicherheit, Motivation und gute Voraussetzungen für eigenes Denken und Erleben.
Anschließend entwickeln wir die eigentliche Architektur deines Formats. Du lernst, wie ein Prozessbogen funktioniert, welche Aufgaben, Übungen und Methoden an welcher Stelle sinnvoll sein können und wie daraus ein Ablauf entsteht, bei dem die einzelnen Teile wirklich zusammenpassen und auf dein Ziel einzahlen.
Dabei arbeiten wir nicht mit einer fertigen Schablone. Wir entwickeln verschiedene Möglichkeiten, prüfen sie auf ihre Wirkung und Machbarkeit und bauen daraus einen Prozess, der zu deinen Teilnehmenden, deinem Thema und zu dir passt.
Auch Transfer, Anwendung und die Denkbewegungen deiner Teilnehmenden nehmen wir in den Blick: Was tun die Menschen eigentlich während deines Formats selbst – und führt das tatsächlich dorthin, wo du mit ihnen hinmöchtest?
Zum Abschluss schauen wir darauf, wie du dein entstandenes Format klar nach außen kommunizieren kannst – mit einer ersten stimmigen Positionierung und einem verständlichen Pitch.
Baustein 3 – Prozessführung: Dein Format sicher und lebendig halten
Ein guter Ablauf allein trägt noch keinen Workshop. Sobald echte Menschen im Raum sind, entsteht ein Prozess – und der hält sich selten vollständig an den Plan.
In diesem Baustein geht es darum, wie du deinen vorbereiteten Rahmen sicher hältst und gleichzeitig beweglich bleibst. Du lernst, Gruppen und einzelne Teilnehmende genauer wahrzunehmen, Dynamiken zu erkennen, gute Fragen zu stellen und situativ zu entscheiden, wann du führen, Raum geben, nachfragen, spiegeln oder den Prozess wieder stärker auf das Ziel ausrichten solltest.
Wir arbeiten dabei auch an Kommunikation und Gesprächsführung, Stimme und Präsenz, Körpersprache, Regulation und dem Umgang mit schwierigen oder unerwarteten Situationen. Das Steuerrad der Prozessführung hilft dir dabei, auch dann Orientierung zu behalten, wenn dein sorgfältig geplanter Ablauf plötzlich nicht mehr eins zu eins funktioniert.
Ziel ist nicht, jede Situation vorhersehen zu können. Du sollst lernen, deinen Prozess zu führen, ohne dich an deinem Plan festhalten zu müssen – und ohne dabei selbst den Boden unter den Füßen zu verlieren.
Auswerten und weiterentwickeln
Nach der Durchführung beginnt der nächste Entwicklungsschritt. Gemeinsam schauen wir darauf, was tatsächlich passiert ist: Was hat getragen? Wo entstand etwas anderes als erwartet? Wo geriet der Prozess ins Stocken? Was würdest du beim nächsten Mal verändern?
So wird aus einem einmal entwickelten Format nach und nach dein eigenes tragfähiges Format, das du auf Grundlage echter Erfahrungen weiterentwickeln kannst.
Du hast bereits ein Format?
Du musst nicht von vorne beginnen.
Wenn dein Workshop, Kurs oder anderes Angebot bereits steht, können wir gemeinsam herausfinden, an welcher Stelle es gerade hakt. Manchmal stimmt die Grundarchitektur und nur einzelne Teile brauchen Veränderung. Manchmal liegt das Problem in der Prozessführung. Und manchmal ist zunächst gar nicht klar, warum ein Format noch nicht die gewünschte Wirkung entfaltet.
Dafür können wir im Orientierungsgespräch gemeinsam klären, welcher Einstieg für dich sinnvoll ist.
Die Bausteine können einzeln gebucht oder miteinander verbunden werden.
Wirkungs-Check
Du hast bereits ein Format oder eine konkrete Planung, aber irgendetwas greift noch nicht richtig? Im Wirkungs-Check schauen wir gemeinsam darauf, was du eigentlich erreichen möchtest, wie dein Format aktuell aufgebaut ist und an welcher Stelle die Verbindung zwischen beidem verloren geht.
Du bekommst eine fachliche Einschätzung und konkrete Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung.
Formatbeobachtung & professionelles Feedback
Manche Dinge lassen sich am besten erkennen, wenn sie tatsächlich passieren. Bei der Formatbeobachtung begleite ich einen Ausschnitt deines Workshops, Trainings oder anderen Formats live oder anhand einer Aufzeichnung und schaue mit professionellem Blick auf Lernarchitektur, Prozessführung, Kommunikation und die Wirkung deines Vorgehens.
Anschließend besprechen wir meine Beobachtungen ausführlich. Du erhältst konkrete Rückmeldungen dazu, was bereits trägt und an welchen Stellen du deinen Prozess noch klarer, stimmiger oder sicherer gestalten kannst.
Du möchtest deinen eigenen Raum mit mir weiterdenken?
Vielleicht hast du schon eine konkrete Idee, vielleicht gibt es bereits ein Format – oder du merkst einfach, dass du an einer Stelle nicht so richtig weiterkommst.
Schreib mir kurz, woran du gerade arbeitest und wobei du dir Unterstützung wünschst. Ich schaue mir dein Anliegen an und melde mich persönlich bei dir zurück.
